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Tag 232 – 233: Von Gümüspinar nach Kabakca – 15Km (2664Km)

Sonntag, 28.10.2012 und Montag, 29.10.2012

Ein anstrengender Start heute. 12Km Landstraße, bergauf.

An einer großen Kreuzung befindet sich der erste türkische Biergarten den ich jeh gesehen habe. Etwas Heimweh macht sich breit.
Eigentlich wollen wir nur passieren da das gesetzte Tagesendziel nur noch 3Km weiter liegt.
Doch wir werden vom Eigentümer heran gewunken und auf Tee und Essen eingeladen.
Zusammen mit der gesamten Belegschaft verbringen wir über 2h und erholen uns von der langen bisherigen Strecke.

Während wir essen, macht sich die Crew einen Spaß daraus mit unseren Rucksäcken fotografiert zu werden. Der größte Spaß für uns liegt dabei daran, ihren ersten Blick, nachdem sie versuchen die schweren Teile auf ihren Rücken zu befördern, zu beobachten. Noch ein letztes Foto von allen und dann gehen wir guter Dinge weiter.

Doch wieder kommen wir nicht ohne Unterbrechung am Ziel an.
Kurz vor dem Ort treffen wir auf ein paar Männer welche Bayram feiern. Auch sie winken uns heran, und mit Raki, Bier und Steaksemmel verbringen noch einmal eine spaßige halbe Stunde mit ihnen.

Dann endlich im Ort angekommen werden wir auf die frage nach einer Unterkunft an eine Adresse geschickt: Muhtar.
Kennen wir nun schon aus Cayirdere. Nach kurzem durchfragen ist sein Büro auch schnell gefunden.
Leider ist von ihm weit und breit keine Spur.
Passanten welche uns entdecken laden uns zu Tee ein während wir auf den Bürgermeister warten.

Ein weiterer Herr kommt hinzu. Wir kommen ins Gespräch und nach wenigen Minuten sagt er uns das er ein paar Kamele besitzt und ob wir diese gern sehen möchten.
Da der Bürgermeister noch immer nicht aufgetaucht ist spricht da nichts dagegen. Voller stolz führt er uns die majestätischen Tiere vor.
Riesig! Zum Vergleich: ich bin 1,88m, fühle mich jedoch winzig wenn ich neben den Tieren stehe.

Dann wieder zurück im Büro des Bürgermeisters treffen wir diesen auch an. Nun erfahren wir auch den Grund weshalb er heut sehr beschäftigt ist. Morgen ist in der Türkei Nationalfeiertag. Und da gibt es ein großes Fest und eine Parade. Das Bedarf einer Menge Vorbereitung weshalb er zeitlich sehr eingeengt ist.

Er lädt uns in das Haus seiner Familie ein. Dort können wir 2 Tage bleiben. Er entschuldigt sich jedoch das er wegen dem Fest keine Zeit mit uns verbringen kann. Er hat Anwesenheitspflicht.

Sein Sohn kommt vorbei und führt uns zum Haus der Familie. Dort treffen wir auch seine Mutter und seine Schwester. Gemeinsam gibt es Abendbrot.

Bis spät in die Nacht unterhalten wir uns und ich lerne nebenbei türkisch. Die Tochter spricht sehr gut englisch und stellt offen und sehr interessiert Fragen.

Den gesamten nächsten Tag verbringen wir einfach nur mit auszuspannen und mit Gesprächen mit der Familie.

Wir bekommen einen sehr guten Tipp für unseren morgigen Weg.
Unweit entfernt gibt es sehr alte Überreste einer Kirche welche in den Felsen eingearbeitet ist.
Das schauen wir uns morgen an.

Am Abend machen wir das finale Foto der Familie.
Morgen geht es gut erholt weiter…

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